15 JAHRE GALERIE PITOW und BRUCKER KÜNSTLERBUND

Die Jahre 10 - 15 (von Peter Zsizsik)

Das zehnjährige Jubiläumsfest in der Minoritenkirche, das musikalisch von Barbara Pirsch und Josef Eisler umrahmt wurde, eröffnete der Brucker Bürgermeister Bernd Rosenberger, der in seiner Eröffnungsrede auf die kulturelle Bedeutung der Galerie Pitow und des Brucker Künstlerbundes für die Stadt Bruck an der Mur und ihre Umgebung hinwies.

Die weiteren fünf Jahre der Künstlervereinigung waren geprägt von einer Mannigfaltigkeit und Vielfalt schöpferischer, kreativer Gestaltungskraft der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.

Herta Keinprecht und Charlotte Nouzak zeigten duftige, schwerelose Landschaftsbilder in Aquarell. Jolanda Athanasiadis und Alois Ernst überzeugten in der Ausstellung „Bunter Mix“ mit ihren ausgestellten Werken.
„30 Jahre Pitow“ – Der Obmann des Künstlerbundes präsentierte im Brucker Rathaushof einen Querschnitt aus drei Jahrzehnten bildhauerischen, grafischen und malerischen Schaffens. Die Marktgemeinde Oberaich lud den Künstlerbund zu einer Weihnachtsausstellung in den Kultursaal. Die musikalische Umrahmung erfolgte in bewährter Weise durch die Familie Pfeilstöcker.
Johannes Bruckner beeindruckte mit seiner Erkenntnismalerei – „Von Logos und malerischen Neuland“

Im Oktober 2005 fand eine Ausstellung von Werken, die während eines Malkurses in der Toskana entstanden waren, statt. „Landschaften und Städte“ in Aquarell, Öl und Tempera von Gudrun Gangl und Alois Ernst erfreuten die Augen der Betrachter.

Internationales Flair bekam die Galerie Pitow durch eine Ausstellung von Polona Petek, Mitglied des DLUM – Verein der bildenden Künstler Maribor.
Zur Landesausstellung 2006 wurden Projekte auf der Parkanlage Murinsel SC-Treff, sowie Arbeiten in der Galerie Pitow vorgestellt.

Eine Ausstellung in der Volksbank Bruck an der Mur war ein weiterer Höhepunkt im kulturellen Wirken des Brucker Künstlerbundes.
Renate Mörth (Seidenmalerei) und Richard Mösslinger (Lyrik) setzten ein außerordentliches Highlight im Ausstellungsbetrieb der Galerie Pitow. Abstrakte Bilder von Uschi Schreilechner, Malerei von Luisa Celentano, sowie Installationen und Bilder von Werner Kickenweiz, Ursula Barta und Richard Fürstner komplettierten das Ausstellungs- angebot der Galerie. Anita Pinter und Alois Ernst zeigten ihre kreativen und bildhauerischen Fähigkeiten zu den Themen „Landschaft, Akt und Fantasie“.

Dass der Brucker Künstlerbund auch auf die Jugend bedacht ist, bewies er im Juni 2007 auf dem Kalvarienberg, wo Schülerwerke der Hauptschule Kirchplatz ausgestellt wurden. Die Veranstaltung „Kunst und Kultur am Kalvarienberg“, die musikalisch von Luisa Celentano umrahmt wurde, präsentierte auch einen Kreativkatalog mit Jahreswerken von Schülern.

Die Vielfalt und inhaltliche Verschiedenheiten der Veranstaltungen haben überzeugend aufgezeigt, dass der Brucker Künstlerbund und die Galerie Pitow ein Grundpfeiler des Brucker Kulturlebens und Kulturszene ist.