Brucker Künstlerbund | Vereinsaktivitäten | Galerie Pitow

Peter Zsizsik anläßlich der 10-Jahresfeier des Künstlerbundes:

Zehn Jahre sind es her, dass der Brucker Künstlerbund am 11. Juni 1993 gegründet wurde. Seine Heimstätte wurde die Atelier-Galerie Hermann Pitow, am Grazer Tor 1, in Bruck an der Mur - "Eine Galerie für jedermann!" erklärte Pitow bei seiner Eröffnungsrede. In seinen Ausführungen betonte er, dass es dem Brucker Künstlerbund in erster Linie darum gehe, kein geschlossener Künstlerbund zu sein, sondern möglichst viele einzuladen, zu motivieren, das Kunstinteresse zu wecken, zu sensibilisieren.
"Unser Anliegen ist, die Atelier-Galerie als kulturelle Kommunikationszentrale zu sehen, wo diskutiert wird, wo man schaut, betrachtet, Kunst und Kultur verstehen lernen will."

Mit 119 Veranstaltungen konnte der Künstlerbund diesen hochgesteckten Zielen und Ansprüchen in beeindruckender Art und Weise gerecht werden. Musik, Literatur und Bildende Kunst fanden in der Atelier-Galerie ein vortreffliches Zuhause.
Das erste "Atelje-Fest" mit der Jazz-Blues-Sängerin Luisa Celentano und dem Werner Radzik-Quartett wurde bereits zu einem großen Publikumserfolg, und die Galerie schon von Beginn an ein Ort der Begegnung. Die zweite Veranstaltung war die Gedächtnisausstellung in memoriam des viel zu früh verstorbenen Künstlers Anton Behofsits, der von Peter Zsizsik mit berührend vorgetragenen Schubertliedern musikalisch untermalt wurde.
Große Begeisterung erntete Andre Heller mit seiner einzigen Lesung in der Steiermark aus seinem Buch "Schlamassel". Weitere literarische Höhepunkte setzten mit ihren Lesungen Wolfgang Bauer, Michael Köhlmeier, Prof. Kurt Jungwirth, Bernd Schmidt, Willi Kapun, Josef Fink und Othmar Matthes, sowie die Fürstenfelder "Stadtdichter".
Den Charme von Blues und Rhythmus sowie Musik für Herz und Hirn bot des öfteren der Gitarrist Leo Kysela. Peter Schabereiter beeindruckte mit seiner Foto-Ausstellung "Gallien". "Cabasa" - Sphärenklänge boten das Duo Guido Ladinig und Herwig Popek. Mit vertonten Ringelnatzgedichten konnten das Duo "Schall und Rauch" begeistern. Immer wieder trugen in diesem ersten Dezennium des Brucker Künstlerbunds Einzelausstellungen der Künstlerbundmitglieder dazu bei, die Atelier-Galerie Pitow zu einem weit über die Stadtgrenzen Brucks bekannten kulturellen Zentrum zu machen.
Drei besondere Highlights in der Veranstaltungsreihe des Brucker Künstlerbundes in den letzten zehn Jahren mögen noch erwähnt werden:
Im September 1996 eine Ausstellung in der Ausstellungs- und Performance-Etage des Golfclub Murhof gemeinsam mit dem Vokalensemble "Die Chaoten". Unvergesslich, am 6. September 1997, die Veranstaltung "Kunst am Gipfel" auf dem Brucker Hausberg, dem Rennfeld. Vernissage und Aktionskunst von Mitgliedern des Brucker Künstlerbundes, ein Klaviervortrag am Gipfel mit Peter Zsizsik sowie die Band of Experience machten diesen Tag zu einem singulären Ereignis in der zehnjährigen Geschichte des Brucker Künstlerbundes. Nicht vergessen möchte abschließend ich die im Oktober 1998 stattgefundene Veranstaltung "Kunst fährt Thörler-Bahn" in Erinnerung zu rufen - sie war ein Fest.

In den zehn Jahren seines Bestandes hat der Brucker Künstlerbund eindrucksvoll bewiesen, dass er gemeinsam mit der Atelier-Galerie Pitow zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Brucker Kulturszene geworden ist.
Ad multos annos!

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